ich bin sehr nasen-orientiert. man sagt ja, dass das geruchsgedächtnis am stärksten mit emotionen verknüpft ist. so ist das bei mir auch. es gibt gerüche, die mich sofort in eine stimmungslage katapultieren können. sowohl ins positive als auch ins negative.
zum beispiel würde ich zu einer gelegenheit, von der ich erwarte, dass sie unerfreulich für mich ist, niemals meinen lieblingsduft tragen. zu schlimm, wenn ich dann womöglich immer beim wahrnehmen des geruches in die unangenehme stimmung käme.
andererseits können mich düfte sehr wohl (wie im übrigen auch musik) trösten. es kann also durchaus auch sein, dass ich in einer unangenehmen situation einen vertrauten, angenehmen geruch wahrnehme und ich mich schlagartig besser fühle.
nun steht mir ein spitalsaufenthalt bevor und ich grüble, was für einen duft ich mitnehmen soll. eine gratwanderung. einerseits soll er mich trösten und mir ein schönes gefühl machen können. das kann aber nur ein duft, den ich sehr liebe - und es bestünde die gefahr, dass er negativ besetzt wird...
kennt ihr das auch? wie geht ihr mit diesem phänomen um?