Hervorzuheben ist seine Fähigkeit, sich innerhalb der Hornhaut (des Stratum Corneum) auszubreiten, sie von innen zu »erweichen« und ihre Elastizität zu erhöhen. Es wird durch seine spezifische Struktur auf der Haut nicht durch hauteigene Lipasen gespalten und schützt die Hornschicht daher zuverlässig und langanhaltend vor Wasserverlust, ohne haptisch fettend zu wirken. Diese Faktoren sind wesentlich für die feuchtigkeitsspendende Wirkung verantwortlich, die Jojobaöl auszeichnet.
Interessant ist, dass Jojobaöl von Mikroorganismen wie Staphylococcus aureus, Pseudomonas aeruginosa und Candida albicans nicht verstoffwechselt werden kann und ihnen somit die Lebensgrundlage entzieht. Gleiches gilt analog für Propionibacterius acnes, anaerobe Keime, die bei verstopften Follikelausgängen zu entzündlichen Komedonen bis hin zu Akne führen können. Für unreine Haut ist Jojobaöl daher eine hervorragende Lipidkomponente.