Daniela,
Chanel
et. al
Ich habe keine Ahnung wie z.Zt. der Stand der Studien ist
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und überhaupt ob's (noch) welche (neuen) gibt.
Ergo: Informieren geht über Studieren
Jede-/-r muss es für sich entscheiden.
Polysorbat-60
vorwiegend chemisch, Lipid, Tensid, Emulgator
wird in Naturkosmetikprodukten nicht verwendet
PEG-Derivat / PEG-basiert
- PEG
PolyEthylenGlykol - dient als Emulgator, Lipid, Tensid, Lösungsmittel
Zu erkennen mit der Schreibweise: PEG-xxx oder ZZZ - eth
Also, PEG/PEG-Derivate erkennt man an Namen, die „PEG“ oder die Buchstaben „-eth“ in Verbindung mit einer Zahl enthalten, zum Beispiel PEG-40 Hydrogenated Castor Oil, PPG-26-Buteth-26, Ceteareth-33. Auch unter Polyglykol,
Polysorbate oder Copolyol sind sie zu erkennen.
Um die Bestandteile eines Kosmetikproduktes gut zu verbinden, kommen Hilfsstoffe zum Einsatz. Es gibt zwar natürliche, hautähnliche Hilfsstoffe, wie z.B. Phosphatidylcholin, verschiedene Ceramide etc. aber die chemischen PEGs (Polyethylenglykole und deren Abkömmlinge), nichtionische Emulgatoren, sind sehr preiswert und ziemlich unempfindlich gegenüber hartem Wasser.
Die PEG-Stoffe und deren Einsatz in den Kosmetika wird in der Tat schon ziemlich kontrovers diskutiert. Da einige die Haut durchlässiger machen, d.h. ihnen eine penetrationsfördernde Wirkung zugeschrieben wird. Diese Wirkung ist ja auch erwünscht, wenn Wirkstoffe eingeschleust werden sollen, aber dann muss halt auch der restliche Teil, der eingesetzten Inhaltsstoffe achtsam und sorgfältig ausgewählt werden, denn sonst dringen auch Stoffe ein, die wir lieber nicht haben möchten, wie z.B. Stoffe, die potenzielle Allergene darstellen.
Da sie Fette und Wasser miteinander verbinden, können sie auch als Tenside zur Reinigung oder zum Aufweichen verwendet werden. In Salben werden PEG/PEG-Derivate eingesetzt, um die Bestandteile gleichmäßig zu mischen und in Shampoons dienen sie auch als Tenside.
Wer noch lesen möchte
Sätze, u.a. wie diese gibt’s auch zu lesen: „ ... Inhaltsstoff Polyethylenglykol, kurz PEG. Letzterer wird in Cremes häufig als billig herzustellender Emulgator eingesetzt. PEG kann unter Einwirkung von UV-Strahlung in sehr reaktive Hydro-Peroxide zerfallen. Diese können dann auf der Haut die gefürchtete „Mallorca-Akne“ hervorrufen. Wer sich also mit PEG-haltiger Creme eincremt, sollte die Sonne meiden, ein Anachronismus.“
Quelle:
http://www.suite101.de/content/anti-...falten-a104477
Ab S. 207 gibt’s eine große Anzahl von PEGs gelistet
http://www.cosmeticanalysis.com/de/k...seite-207.html
PEGs an sich sind nicht die primären „Übeltäter“, sondern es hängt davon ab, was noch so nebenbei an INCI im Produkt sind, die dann in die Haut transportiert werden.
Sie gelten aber eben doch als bedenkliche Inhaltsstoffe in Kosmetika.