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  1. #441
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Ich glaube, ich wurde falsch verstanden. Mir ging es gar nicht um das Pflegeprogramm im Studio, sondern um die Tatsache, dass dort Fotos gemacht werden. Kann man ja auch zuhause, oder?
    Zum Thema Kochen: Wer gesunden Menschenverstand hat, der weiss wie man kocht und wie man Lebensmittel gut behandelt. Für mich ist das normal und daher sind solche Boxen überflüssig. Aber sicherlich kann man sich und seinen Kunden/Werbeopfern alles schön reden.

  2. #442
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Achso, roter Faden! Ich hatte jetzt auch gedacht, es ginge um das Programm an sich, das manche dort abspulen. Aber je nachdem, wenn man beim Studio fragt, ist es denen manchmal bestimmt recht, auf diese Weise etwas präsent zu werden. Im besten Fall bekommen sie kostenlos Werbung, im anderen Fall werden Blogger bezahlt und sie bekommen trotzdem Werbung. Zumindest bei "meinem" McFit sind ab und an echt so Leute, die sich für den nächsten Fitnessguru halten und da Fotos/Videos von sich machen. Wird von dem Besitzer gar nicht gerne gesehen, besonders, weil es gerne auch Leute sind, die ihr Handwerk nicht einmal richtig können. Das ist dann ja doch eher negative Publicity, würde ich auch nicht haben wollen.

  3. #443
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Ich kenne jetzt diese Kochboxen nicht, dafür aber so etwas ähnliches aus dem Supermarkt, und ganz ehrlich, ich finde es gut. Es ist praktisch, wenn man genau die richtigen Mengen parat hat und nichts übrig bleibt. Ja, natürlich kann man eine Packung Reis länger aufbewahren. Aber oft beinhaltet diese Zutatenliste Dinge, die entweder in meiner Küche nicht alltäglich sind oder sich nicht lange aufbewahren lassen. Zumindest ich koche nicht täglich mit Zitronengras und Konsorten, und da bin ich froh, wenn nichts übrig bleibt. Insbesondere in den Zeiten, in denen ich nur sporadisch zuhause war. Wer pendelt, berufsmäßig regelmäßig verreist oder andere Gründe hat, warum er in der Woche nur ein, zwei Tage zuhause ist, wird den Kühlschrank nicht mit leicht verderblichen Dingen füllen. Sicher, man kann einfrieren, aber offen gesagt, so besonders lecker finde ich Geschmack und Konsistenz von aufgetauten Speisen meist nicht. Wenn man es frisch haben will, kommt in solchen Fällen so ein Rundumpaket gerade recht. Natürlich braucht man das nicht. Man braucht auch keine Teebeutel. Oder Mikrowellengeräte. Oder Kaffeemaschinen. Ging früher immerhin auch ohne. Ich mag meinen Tee auch lieber lose. Deswegen sind aber Teebeutelnutzer noch lange nicht "Werbeopfer", die auf "Dummfug" hereinfallen.

    Generell finde ich den Ton hier etwas harsch. Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich kaum deutsche Blogs lese und so von gewissen Dingen einfach noch nicht übersättigt bin, aber mich stören Eventfotos oder das eine oder andere abgelichtete Gericht überhaupt nicht, solange es nicht Überhand nimmt. Mein liebster Parfumblog stellt manchmal Rezepte oder auch einfach nur Gedankenschnipsel ein. Nein, nicht alles davon interessiert mich. Dann klicke ich es eben nicht an. Der Blogger schuldet mir immerhin nicht, dass er nur Themen anbietet, die mich persönlich interessieren, oder dass er gar eine Vorbildfunktion besitzt. Es ist Angebot, dass ich kostenlos nutze und so nehmen oder lassen kann. Nur weil mich ein Post oder der gesamte Blog nicht anspricht, muss ich jedoch nicht unschöne Ausdrücke auspacken und mich auf eine Art äußern, die ich der betreffenden Person vermutlich nicht ins Gesicht sagen würde. Kritik ist eine Sache, Häme eine andere.

  4. #444
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Zur Info: Zitronengrass kann man einfrieren. Kann man sogar tiefgekühlt im Asiashop kaufen. Ich bin auch berufstätig und nehme mir immer etwas mit, aber dann auch eine eingefrorene Suppe. Ich habe damit aber absolut kein Problem. Aber jeder Jeck ist anders.
    Aber warum muss man Werbung für eine Kochbox machen, von der man auch noch profitiert? Andernfalls kann man auch in den nächsten Biomarkt rennen und exakt die Mengen kaufen, die man benötigt. Bei mir gibt es Reis, Bohnen, Gemuese, alles in loser Form.
    Aber es gibt von GU auch ein Buch, wie man mit Fertigsachen kocht.

  5. #445
    not Sunday. Avatar von Saturday
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    mal davon abgesehen lernt man doch zu Hause und sogar in der Grundschule oder kurz nach dem Wechsel auf die höhere Schule die absoluten Basics der Haushaltsführung. Kann mir nicht Vorstellen, dass Hauswirtschaft in den letzten 20 Jahren abgeschafft wurde?
    Ich erinnere mich gut daran, dass wir damals gelernt haben, dass man das Essen so plant, dass man möglichst am nächsten Tag etwas kocht, bei dem man die Reste von Tag 1 aufbraucht oder man gleich eine größere Menge zubereitet und zwei Tage davon isst. Ist doch nicht so schwer?
    Und grade Gemüse kann man auch prima roh essen. Möhren, Selleriestangen, Tomaten... Wem davon ernsthaft etwas verdirbt, weil er nicht weiß, was er damit machen soll, dem ist nicht mehr zu helfen.

    Ich koche auch immer frisch und wenn ich eine sehr stressige Woche vor mir habe, wird am Wochenende vorgekocht und eingefroren. Bei uns landet meist nur dann irgendwas im Müll, wenn wir beide gleichzeitig krank sind und weder mein Freund noch ich die Energie haben, uns noch an den Herd zu stellen und dann wirklich irgendwas verdirbt. Und bei stressig meine ich spätestens früh um 7 aus dem Haus und nach 22 Uhr wiederkommen, dazwischen vielleicht mal 30 min anständige Pause. Gott sei Dank kein Dauerzustand, aber solche Wochen gibts.

    Nicht so wie manche Blogger "oh ich hab um 11 Uhr einen Termin, das ist ja so früh, da muss ich schon um 9 aufstehen"
    Ansonsten nur die kleinen Unfälle wie "hinten im Kühlschrank runtergefallen und nicht bemerkt/vergessen" aber das kommt wirklich sehr selten vor. Nur bei Eiern kam es häufig vor, weil wir kaum welche brauchen, aber auch das Problem hat sich gelöst, in dem wir nur noch die ganz kleinen Packungen oder wenn es sich anbietet genau die benötigte Menge kaufen.

    Ich gönne es jedem, bis Mittags ausschlafen zu können und sich von Macarons und sonstigem zu ernähren, aber man braucht sich dann nicht wundern, wenn normale Menschen das lächerliche Gejammer von "Termindruck" und sonstigem nicht ernst nehmen. Generell herrscht auf den meisten Blogs bzw bei vielen YouTubern mittlerweile ein Mimimi auf sehr hohem Faulheits-Niveau.
    Termine um 11 sind viel zu früh, länger als 4-6 Stunden arbeiten (sofern normaler Job vorhanden) ist zu stressig und ja, die böse Haushaltsführung ist so kompliziert, dass man Boxen braucht, die einem genau diktieren, was man wann kochen soll. Ganz ehrlich, eine Box mit Putzmittel (und dann bitte Zeug, dass wirklich neu und unbekannt ist) würde ich vermutlich eher kaufen, weil mir mangels Risikobereitschaft in diesem Bereich sicher das ein oder andere gute Produkt durch die Lappen geht

    Letztens habe ich eine Box gesehen, die sich an Paare richtet. In der Box sind dann kleine Briefchen mit Aufgaben für Sie & Ihn, um dem Partner den Alltag zu verschönern. Da dacht ich mir auch nur so "Oh mein Gott, wer braucht das!?" Ich würde nicht wollen, dass mein Partner mir "was Gutes" tut, weil es auf irgend einem Zettel steht. Wie schlecht muss diese Beziehung sein, die auf sowas angewiesen ist?
    The only way to do great work is to love what you do. If you haven't found it yet, keep looking. Don't settle. As with all matters of the heart, you'll know when you find it.
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  6. #446
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Cis, ich glaube sofort, dass diese unter manchen Umständen Boxen praktisch sind. Was vielen aber aufgestoßen sein dürfte, war die doch recht massive Bewerbung dieser auf Blogs, die normalerweise nicht durch ihre kulinarischen Abenteuer auffallen und dass dabei eben Geld geflossen ist. Bei vielen deutschen Blog nahm/nimmt es mit diesen Event/Essensposts leider wirklich überhand, wenn es nicht dabei stünde, wüsste man bei manchen echt nicht, dass sie Beautyblogger sind.

    Mit dem Anklicken ist es so eine Sache. Ich mag einen Blog vielleicht gern und besuche den regelmäßig. Irgendwann geht es mir aber auf den Wecker, dass ich dort zum Beispiels nur noch Eventberichte, Macaronbilder und Muffins finde und komme nicht mehr so oft. Vielleicht lasse ich sogar mal einen freundlichen! Kommentar da, dass ich es schöner fand, als noch mehr Reviews und Tutorials gezeigt wurden. Manchmal werden solche, obwohl durchaus nett formulierten Kommentare, gar nicht erst freigeschaltet, manchmal bekommt man auch die Antwort, man würde das alle ja schließlich nicht für die Leser machen, aber man solle doch froh sein, dass überhaupt gebloggt würde. Ok. Stimmt natürlich irgendwo. Andererseits leben manche Blogger recht gut von ihren Lesern. Kritik scheint oft nicht erwünscht zu sein, aber für das Geldverdienen sind die Leser dann wieder gut genug.
    Und nein, das trifft nicht auf alle Blogger zu, auch wenn es vielleicht so klingt. Ich lese zwar wesentlich weniger als früher, aber es ist nicht so, als würde ich sie allesamt verteufeln wollen. Es fällt aber doch eben auf, dass oft alles, was nicht gerade Beweihräucherung ist, gleich als "Haten" abgetan wird, obwohl es nun wirklich nicht so gemeint war. Ich meine nicht wirklich fiese Kommentare, sondern einen freundlichen Vorschlag oder Hinweis, aber auch die werden oft wie Hasskommentare behandelt.

    Roter Faden, von GU hab ich auch ein Kochbuch, Basic Cooking, das mag ich echt gern

    Saturday, ich lach grad vor mich hin! Die Putzbox würde ich auch nehmen, ich stöber bei dm gern mal in der Haushaltsecke, nehme dann aber meist doch nichts mit, hinterher hab ich da einen Liter Irgendwas, und bekomme es nicht weg....
    Ich fürchte, Hauswirtschaft wurde in den meisten Schulen abgeschafft. Als ich in der 10. Klasse war (ok auch schon wieder ein bisschen her, 10 Jahre, bin jetzt 26) ist die letzte Lehrerin an meiner Schule dafür in den Ruhestand gegangen und es kam niemand neues nach. Meine beste Freundin ist Grundschullehrerin, sie hat mir letztens aber noch erzählt, dass Lebensmittelumgang zumindest in Projektwochen auch in der GS durchgenommen wird.
    Und zu dem "Termindruck", besonders bei denen, die Vollzeit bloggen

  7. #447
    not Sunday. Avatar von Saturday
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Zitat Zitat von Rovaniemi Beitrag anzeigen

    Saturday, ich lach grad vor mich hin! Die Putzbox würde ich auch nehmen, ich stöber bei dm gern mal in der Haushaltsecke, nehme dann aber meist doch nichts mit, hinterher hab ich da einen Liter Irgendwas, und bekomme es nicht weg....
    Ich fürchte, Hauswirtschaft wurde in den meisten Schulen abgeschafft. Als ich in der 10. Klasse war (ok auch schon wieder ein bisschen her, 10 Jahre, bin jetzt 26) ist die letzte Lehrerin an meiner Schule dafür in den Ruhestand gegangen und es kam niemand neues nach. Meine beste Freundin ist Grundschullehrerin, sie hat mir letztens aber noch erzählt, dass Lebensmittelumgang zumindest in Projektwochen auch in der GS durchgenommen wird.
    Und zu dem "Termindruck", besonders bei denen, die Vollzeit bloggen

    na wir sind ziemlich im gleichen Alter
    haha ja, dieser Liter irgendwas, der vielleicht blöd riecht, die Emaille, Parkett oder Ceran ruinieren könnte oder warum auch immer niemals benutzt werden würde... weshalb man dann halt doch wieder zu einem Produkt greift, das man schon 100 mal gekauft hat, aber vielleicht nicht wirklich zufrieden ist. Der Mut, mal Bref Power statt Palmolive zum Spülen von Auflaufformen zu benutzen, hat sich bei mir mehr als ausgezahlt aber so bei der generellen Reinigung von Küche und Bad lande ich immer wieder beim gleichen Kram, auch wenn ich mir jedes Mal vornehme, doch ein anderes Produkt zu kaufen. Da ist dann dieser blöde Gedanken "aber was, wenn es für die Fliesen nicht gut ist? Wenn das Flecken macht? Usw usw... Mhhja...

    Irgendwie spiegelt die Bloggerwelt dann wohl wirklich wieder, dass da in den Schulen etwas fehlt. Man kann von Hauswirtschaft halten was man will und das war beim besten Willen auch nie mein Lieblingsfach, aber wenn ich dran denke, was bei mir aus den Projektwochen immer hängen geblieben ist... mhmm...
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  8. #448
    Forengöttin Avatar von Schlaubi
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Auf einem Gymnasium gibt es keine Hauswirtschaft. Wenn dann als AG. So kenne ich das.

  9. #449
    not Sunday. Avatar von Saturday
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Zitat Zitat von Schlaubi Beitrag anzeigen
    Auf einem Gymnasium gibt es keine Hauswirtschaft. Wenn dann als AG. So kenne ich das.
    also bei uns gab es das, wenn auch kein ganzes Schuljahr hindurch. 5te Klasse, nur bis zum Zwischenzeugnis.
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  10. #450
    Chaos in Person Avatar von Minoo
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Zwei Gymnasiasten in der Familie, an unterschiedlichen Gyms + Freunde an noch anderen Gymnasien. Weit und breit nix von Hauswirtschaft, weder in früheren Jahren noch als AG... An den integrierten Gesamtschulen gibt es das hier aber.
    Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste ... *Theodor Heuss*

  11. #451
    edgar
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Zitat Zitat von EpikursGarten Beitrag anzeigen
    Edgar ist zurück, Yeah! Hat man Dir sogar Deinen Nick wieder gegeben? :)
    Feine Sache!


    Ja, wieder mal zurück

    Zitat Zitat von Cis Beitrag anzeigen

    Generell finde ich den Ton hier etwas harsch. Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich kaum deutsche Blogs lese und so von gewissen Dingen einfach noch nicht übersättigt bin, aber mich stören Eventfotos oder das eine oder andere abgelichtete Gericht überhaupt nicht, solange es nicht Überhand nimmt. Mein liebster Parfumblog stellt manchmal Rezepte oder auch einfach nur Gedankenschnipsel ein. Nein, nicht alles davon interessiert mich. Dann klicke ich es eben nicht an. Der Blogger schuldet mir immerhin nicht, dass er nur Themen anbietet, die mich persönlich interessieren, oder dass er gar eine Vorbildfunktion besitzt. Es ist Angebot, dass ich kostenlos nutze und so nehmen oder lassen kann. Nur weil mich ein Post oder der gesamte Blog nicht anspricht, muss ich jedoch nicht unschöne Ausdrücke auspacken und mich auf eine Art äußern, die ich der betreffenden Person vermutlich nicht ins Gesicht sagen würde. Kritik ist eine Sache, Häme eine andere.
    Ich finds auch nicht nett, aber Gier provoziert eben immer Häme. Egal ob das die Gier nach Selbstdarstellung, Klicks, oder Sponsoring ist. Wer ein komplett unpassendes Produkt auf seinen Blog packt, zeigt das ihn weder seine Leser noch seine eigene Arbeit interessieren, und so jemand muss dann halt mit Spott leben.

    Bei den Kochboxen hätte ich zumindest gehobenere Hausmannskost mit ungewöhnlicheren Zutaten erwartet - aber dieses Standardessen? Für das mindestens Dreifache des Preises im vergleich zum Selberkaufen?

    Und dann lässt man sich für's Ökogewissen das handgestreichelte Biofood quer durchs Land schicken?



    Mein Hauswirtschaftslehrerin war übrigens super. Wir haben die Grundlagen von Kochen und Backen gelernt, Haushaltsführung, Lebensmittelkauf, Vorratshaltung, Menueplanung, aber auch wie man Wäsche wäscht und behandelt, vernünftiges Putzen usw. Sekundarschule, ein Jahr lang jede Woche 2 Stunden waren es glaub ich.

  12. #452
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Roter Faden, es ist mir natürlich bewusst, dass man Zitronengras einfrieren kann. Man kann prinzipiell alles einfrieren und viel auch bereits eingefroren kaufen. Himbeeren zum Beispiel. Ein matschiges Elend, taugt höchstens noch für's Backen. Apropos Backen, ich kenne sogar Leute, die Brot einfrieren. Also ja, Einfrieren ist natürlich immer eine Option, die Frage ist, wie bereits erwähnt, wie es dann schmeckt. Ich friere nur ungern frische Zutaten oder Gerichte ein, da geht für mich der ganze Sinn an einer frischen Zubereitung verloren. Da kaufe ich doch lieber einfach nur genau so viel ein, wie ich auch verbrauche, ob nun durch eine fertige "Box" oder wie du in einem Laden, der Kleinstmengen anbietet.

    Roveniemi, ich kann gut verstehen, wenn einem übermäßiges Bewerben auf die Nerven fällt und gegen Kritik an sich ist natürlich nichts zu sagen. So wie du sie hier formulierst, habe ich damit keinerlei Problem, du sagst sachlich, was dir nicht gefällt und warum. In diesem Faden schlägt hingegen immer wieder ein ziemlich gehässiger Ton durch, der mit sachlicher Kritik nichts mehr zu tun hat. Ich will da auch gar nicht auf einen bestimmten Schreiber zeigen, es ist mehr so ein Gesamteindruck der letzten Seiten, bei denen ich mir gedacht habe: Gut, dass ich keinen Blog habe.

    Ich kenne übrigens auch niemanden in meinem Alter (Ende Zwanzig) oder darunter, der auf dem Gymnasium noch Hauswirtschaft hatte. Bin mir auch nicht sicher, ob ich das als Aufgabe der Schule betrachte. Ich habe Kochen im Elternhaus nicht gelernt und bin sozusagen eine wandelnde Katastrophe in der Küche (böse Zungen behaupten, meine bloße Anwesenheit in der Küche reicht, damit etwas anbrennt), aber selbst ich muss nicht von Fertiggerichten leben. Was man da für's Leben braucht, lernt man doch schnell genug, genau wie den Rest der Haushaltsführung. (Auch wenn ich einige ältere Männer kenne, die strikt behaupten, sie können keine Waschmaschine bedienen... aber irgendwie glaube ich ihnen das nicht.)

  13. #453
    not Sunday. Avatar von Saturday
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Bei uns war Hauswirtschaft nicht wirklich ausführlich, nur eine Stunde in der Woche und wirklich nur aufs Essen und Wäsche waschen bezogen
    Also eher so Standartkram wie "wie viel Zucker ist in Cola", was ist gesund, was ist ungesund und die typische Ernährungspyramide, die damals überall groß als das Non Plus Ultra gepredigt wurde und so einfache Sachen wie "Was ist blanchieren? Wie sollte man Gemüse waschen? Wie kauft man richtig ein? Worauf muss man beim Lebensmittelkauf achten" usw. usw.
    War fast alles nur Theorie, da es an der Schule keine Küche gab. Als Abschlussexkursion waren wir dann im Supermarkt, haben Obst und Gemüse gekauft und haben Salat + Obstsalat gemacht

    Wenn ich das hier so lese, scheint es wohl eher unüblich zu sein, dass man sowas am Gymnasium beigebracht bekommt? Bei uns hielten die Lehrer es scheinbar für notwendig und geschadet hat es sicher nicht. Vielleicht war's auch ein Pilotprojekt, meine Schule hat ständig bei irgend so einem Kram mitgemacht, egal ob es um Veränderung der Unterrichtszeit, veränderte Pausenzeiten oder sonstwas ging, wir waren da leider sehr oft Versuchskaninchen...
    Meine Mutter hat sich damals zumindest gefreut, dass ich meine Wäsche danach zumindest sortiert habe und ein bisschen mehr Interesse am Haushalt hatte als zuvor, weil ich mich im Unterricht nicht blamieren wollte
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  14. #454
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    In Ordnung, das kenne ich schon, allerdings aus der Grundschule, samt Marktbesuch für den Einkauf von frischem Obst für Fruchtjoghurt. Das würde ich aber nicht als Hauswirtschaftsunterricht bezeichnen und im Gymnasium fände ich es offen gesagt ähnlich fehl am Platze wie eine Unterweisung in Sachen Zahnpflege, da sollte man das dann doch schon wissen. Ich kannte übrigens mal eine ältere Dame, die damals wirklich noch in Hauswirtschaft unterrichtet wurde, und das war ihrer Erzählung dann doch eine ganz andere Nummer. Eher etwas für Mädchen aus gutem Hause, die später einmal einen großen Haushalt führen müssen. "Wie bereite ich ein mehrgängiges Menü im gehobenen Rahmen zu?" statt "Wie koche ich, ohne dabei an einer Lebensmittelvergiftung oder Skorbut zu sterben?" sozusagen.

  15. #455
    Inventar Avatar von Rovaniemi
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Hm, ich war auf einem Gymnasium und hatte dort Hauswirtschaft. Wobei mir grad unklar ist, warum die Schulform dafür jetzt hier so herausgestellt werde
    n muss, das betrifft schließlich jeden. Bei uns ging es da auch fast nur um ganz oberflächliches, gekocht wurde nur selten. Ich beneide aber auch keinen Lehrer, der mit einer Horde Fünftklässler kochen muss....
    Cis, das, was du beschreibst kenne ich noch aus der Grundschule und diesen Projektwochen. Später auf dem Gymnasium war es dann mehr so Zeugs a la, was sind Kalorien, was passiert damit beim Kochen, und tatsächlich, wie viel Alkohol darf man trinken
    Ich habe mal ein Doku (ich meine ZDF) über so eine Schule gesehen, in der junge Frauen zu Hausfrauen werden sollten. Da gings richtig zur Sache, ich fand das sehr interessant! Aber ich wollte nicht tauschen, ich bin doch sehr froh, dass ich die Bettdecke nicht mit einem Besenstiel glattstreichen muss.

    Edgar, bei den Boxen hatte ich mich auch schon über die Gerichte gewundert. Für wirklich ausgefallene Sachen könnte ich ja sogar das Kleinmengen-Argument halbwegs gelten lassen, aber für Spaghetti mit Tomatensauce ....

  16. #456
    edgar
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    Zitat Zitat von Cis Beitrag anzeigen
    Was man da für's Leben braucht, lernt man doch schnell genug, genau wie den Rest der Haushaltsführung.
    Es gibt soviele Menschen, die nie gelernt haben vernünftig mit Messer und Gabel zu essen...

    Zitat Zitat von Rovaniemi Beitrag anzeigen
    Edgar, bei den Boxen hatte ich mich auch schon über die Gerichte gewundert. Für wirklich ausgefallene Sachen könnte ich ja sogar das Kleinmengen-Argument halbwegs gelten lassen, aber für Spaghetti mit Tomatensauce ....
    Gell? Und für das Geld kriegt man eine komplette Familie satt wenn man das Zeug selber kauft.

  17. #457
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Saturday, ich habe erst kochen gelernt, als ich ausgezogen bin. Mein erstes Gericht war Nudeln mit Tomatensauce, aber ohne Maggie Fix oder Knorr. Learning by doing hiess das bei mir. :)
    Übrigens, guter Beitrag!
    100g Macarons haben übrigens 452kcal, da muss man schon gute 30min auf dem Crosstrainer strampeln.

    Ich habe eine ähnliche Erfahrung wie Rovaniemi gemacht. Freundlich kommentiert, wenn auch mit anderen Vorschlägen. Es wurde nicht veröffentlicht. Ich gab dann auf.
    Meine GU Bücher sind: Kochen in 15min für Singles (:)) und Studentinnenküche. Aber oft lande ich dann doch beim Chefkoch.

    Himbeeren oder Kartoffeln sind tatsächlich nicht so gut. Ich friere auch Brot ein. Ich kaufe es immer als 1kg Stück beim Bäcker und portioniere es so wie benötigt. Es schmeckt dann besser und verliert nicht so sehr seine Frische. Da bin ich einfach zu faul, mehr als einmal die Woche beim Bäcker vorbeizulaufen, obwohl man auch beliebig viele Gramm abgeschnitten bekomme würde.
    Aber Einfrieren habe ich auch immer gemacht, als ich noch Sauerteigbrot selbst gebacken hatte.
    Aber Brot schmeckt vielleicht die ersten 2-3 Tage noch gut, dann vertrocknet es auch in Abhaengigkeit von der Gütigkeit der Kruste. Ich verstehe leider nicht, was daran schlimm ist.
    Aber eine andere Frage in diesem Zusammenhang: Wenn ich etwas koche und auf 100ºC erwärme, dann sind die Bestandteile ggf eh schon chemisch verändert, ich wüsste nicht, wie das Einfrieren das noch „schlimmer“ machen könnte?

    Mir fällt gerade ein, dass mein Freund tatsächlich auch noch auf dem Gymnasium Hauswirtschaft hatte. Er kann auch besser kochen als ich. Die moderne Frau sucht sich eben kein Kochbox, sondern einen Mann, der gut kochen kann :D (Scherz)

  18. #458
    not Sunday. Avatar von Saturday
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Rovaniemi, die Schulform wurde jetzt nur rausgestellt, weil einige meinten, sie hätten es nie gehabt und ich hab das auch immer wieder im Studium gehört - "Wiiiiiiie, ihr hattet Hauswirtschaft!?" Es scheint also tatsächlich am Gym nicht so üblich zu sein wie bei anderen Schulen




    Ich finde das irgendwie seltsam und nicht ganz nachvollziehbar, weil essen und haushalten müssen schließlich alle Menschen und während die Mehrheit, die eine Ausbildung beginnt, in der Zeit noch zu Hause wohnt und quasi mehr Zeit hat, sich irgendwann mal für den Haushalt zu interessieren, kommt man bei einem Studium oft nicht drum rum direkt nach der Schule auszuziehen und komplett auf eigenen Füßen zu stehen.

    Ich kenne auch Leute, die mittlerweile auf die 30 zugehen, die aber zum Wäsche waschen am Wochenende zu Mama fahren oder eben alles in die Wäscherei geben mit der Begründung, dass sich eine Waschmaschine für eine Person nicht lohnen würde... wenn man dann ein bisschen nachhakt stellt man fest, dass diejenigen absolut gar keine Ahnung davon haben und jeder Erzählung übers Wäsche waschen nach großem Abenteuer klingt - eben so, wie man sich als Teen gefühlt hat, als man das erste Mal selbst gewaschen hat und froh war, dass die Wäsche anschließend noch die gleiche Größe und Farbe hatte



    Cis, so einen Unterricht hatten wir nicht. Ich glaube, das hätte bei uns auch keiner mitgemacht



    Roter Faden, du hast dir ja wenigstens die Mühe gemacht, es zu lernen. Ich kenne so viele, die nix anderes essen als Maggi Fix, Tiefkühlpizza oder irgend ein Take Away Fastfood, weil sie der Meinung sind, es ohne nicht hinzukriegen. Die probieren es 1-2 Mal, wenn es dann nicht direkt super mega lecker schmeckt, ist man für den Haushaltskram halt einfach nicht gemacht. Das klingt dann immer so, als ob man für's Kochen geboren sein muss.
    Man darf auch nicht vergessen, dass richtig frisch gekochtes Essen keine Geschmacksverstärker drin hat, da muss man schon anständig würzen, wenn man sonst nur Fertigzeug isst. Und die wirkliche Schwierigkeit beim Kochen ist meiner Meinung nach immer das Würzen.
    Es ist weit einfacher, sein Essen nicht zu verbrennen, als auf Anhieb die passende Menge und die richtigen Gewürzen und Kräuter zu finden. Da muss man eben experimentieren und üben.

    Ich glaube, es kommt immer darauf an, was man einfriert? Gemüse blanchiert man ja z.B. vor dem Einfrieren, damit die Nährstoffe beim Einfrieren nicht weiter abgebaut werden und um ein paar Bakterien abzutöten. Dementsprechend erschließt sich mir auch nicht so ganz, warum das nicht gut sein soll. Manchmal hat man ein bisschen Geschmacksverlust, aber da kann man dann nachwürzen und gut ist.
    Blöd ist es dann, wenn die Konsistenz derart darunter leidet, dass man es nach dem Auftauen nicht mehr essen mag, aber das ist mir in den ganzen vielleicht nur 2 oder 3 mal passiert und da bin ich mir sicher, dass ich irgendwas falsch gemacht habe.
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  19. #459
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Gleiche Schulform heißt ja eh nicht, dass man nur die gleichen Fächer hat, bei mir auf dem Gymi wurde beispielsweise überhaupt kein Spanisch angeboten, dafür dann aber Altgriechisch und Hebräisch.....

    Die Dinge, die manche Leute so in der Küche erleben, finde ich auch immer wieder amüsant Ich arbeite ja hauptsächlich mit Studenten zusammen, da bekomme ich häufiger mal was mit. Unter anderem auch welche, die sagen, selber kochen würde sich nicht lohnen, das sei ja so teuer und deshalb kaufen sie dann jeden Tag etwas bei McDonald's. Also ähnlicher Tenor wie die Waschmaschine, die sich für eine Person nicht lohnen soll.

    Ist mir gestern Abend noch eingefallen, vielleicht geht es manchen ähnlich: So vor ca 1,5 Jahren sind auf einmal ganz viele Blogs von der Bildfläche verschwunden, das fand ich richtig schade. Ich trauere ja immer noch Jettie von "Give the bitch her chocolate" hinterher, mit ihrem Umzug nach NL hat sie leider aufgehört. Da habe ich wirklich gern gelesen und hatte dort auch nie das Gefühl, in einer Dauerwerbesendung gefangen zu sein. Wenn es mal was gratis zum Testen gab, wurde das deutlich gesagt, ab und an gab es mal ein leckeres Rezept, aber eben in Maßen. Ist das noch jemandem aufgefallen, dass plötzlich viele Blogs verschwanden? Ich glaube ja, es lag häufig daran, dass man während des Studiums angefangen hat und dann im Arbeitsalltag dafür nicht mehr die Zeit finden konnte, vollkommen verständlich.

  20. #460
    Fortgeschritten Avatar von Equinox
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    bei mir gab es auch kein hauswirtschaft am gymnasium, aber mein bruder an der realschule hatte es. 80er jahre. und lustigerweise sind gerade wir geschwister, die auf dem gymnasium waren, die aboluten kochverrückten, während er gar nichts kann - da würde nicht mal so eine alberne box was helfen .
    das hängt vielleicht auch vom bundesland ab, wie fast alles in bezug auf schule.

    führt zwar vom thema weg, aber ich friere alles mögliche ein. ein ganzes reh, selbstgebackenes brot (ich mache immer gleich mehrere brote auf einmal, das spart zeit und energie), obst, käse, echt alles mögliche. klar, man braucht einen entsprechenden tiefkühler, aber dann kann man sehr viel ohne geschmacklichen verlust einfrieren. einige sachen funktionieren meiner erfahrung nach nicht so gut (kartoffel z.b., oder erdbeeren), aber sehr vieles schon.

    ich weiß nicht, wenn ich was nicht besonders gut kann oder sehr uninspiriert bin, dann würde ich halt nicht gerade darüber bloggen. aber es geht ja sowieso hauptsächlich um's sponsoring bei solchen sachen, von daher...

  21. #461
    winterkalt
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Zitat Zitat von Equinox Beitrag anzeigen
    wenn ich das so lese denke ich mir - man kann sich ja auch probleme machen, wo es überhaupt keine gibt. und hier werden wieder bedürfnisse geschaffen, die total unnötig sind, nur damit man einen haufen geld mit scheffeln kann.
    wieso ist ein pfund möhren ein problem? die gehen ja nicht so schnell kaputt, im kühlschrank halten die mindestens eine woche. geöffneter joghurt auch (davon abgesehen, dass man den auch in kleineren einheiten kaufen kann - wie fast alles), reis kann ewigkeiten in der angebrochenen packung rumstehen, genauso wie nudeln. kein mensch muss seine gewürze auf einmal verbrauchen.
    das ist alles so unglaublich sinnfrei. für die firmen ist es natürlich gut, weil sie etwas neues auf den markt werfen, das irgendwelche geistig verwirrten blogger wie wild bewerben. aber jeder, der auch nur die geringste ahnung vom kochen hat und sich ein einfaches gericht selbst zubereiten kann, muss sich doch ans hirn greifen bei diesem unglaublichen dummfug.
    Zitat Zitat von Rovaniemi Beitrag anzeigen
    Die Begründung für die Kochboxen kannte ich ja noch gar nicht! Und ja, sie ist ziemlich sinnfrei. Wir sind ein Zweipersonenhaushalt und gehen einmal in der Woche groß einkaufen. Ich komme gerade davon wieder und habe genau 20 Minuten dafür gebraucht, habe jetzt aber eigentlich genug für die ganze Woche, abgesehen von vielleicht Salat. Bei uns wir jeden Tag frisch gekocht und wir achten wirklich darauf, keine Lebensmittel wegzuwerfen. Aber wir essen jeden Tag etwas anderes, irgendwann kennt man doch seinen Appetit und kocht entsprechend Und selbst, wenn mal was übrig bleibt, dann gibt es abends vielleicht noch Reste vom Mittag, oder es wandert in den Tiefkühler. Wie man aus 500g Reis ein Problem machen kann, verstehe ich ja wirklich nicht. Da werden Muji-Boxen und Helmer vom Ikea angeschafft, als gäbs kein Morgen, damit man seine Kosmetik unterbringen kann, aber die Tupperdose hat man noch nicht gefunden? Fällt mir etwas schwer, das zu glauben, zumal es die ja inzwischen in chicen Farben gibt, die machen sich doch gefüllt mit Macarons auf einem Spitzendeckchen neben einem Strauß Tulpen sicher gut auf dem Blog

    Ja, das habe ich bei mehreren Hello-Fresh-Beiträgen gelesen, nicht nur auf I&A, aber nur als Quelle:
    http://www.innenaussen.com/2013/05/l...e-meinung.html
    "+ Man kennt zwar die Gerichte an sich, vielleicht ist man im Alltag zu faul mal dies mal das extra zu kaufen. Hier hat man alles dabei
    + Perfekte Größe: es blieb zwar immer etwas Übrig, aber insgesamt habe ich alles verwertet, nichts musste man wegschmeißen. Auf den Punkt ausgeklügelt
    + Man probiert neue Kombinationen und Ideen aus, weicht ab von seinen eingefahrenen Rezepten und entdeckt neue Lieblingsspeisen
    + Gemeinsames Kochen zu zweit super möglich, es hat viel Spaß gemacht"


    Zitat Zitat von Cis Beitrag anzeigen
    Ich kenne jetzt diese Kochboxen nicht, dafür aber so etwas ähnliches aus dem Supermarkt, und ganz ehrlich, ich finde es gut. Es ist praktisch, wenn man genau die richtigen Mengen parat hat und nichts übrig bleibt. Ja, natürlich kann man eine Packung Reis länger aufbewahren. Aber oft beinhaltet diese Zutatenliste Dinge, die entweder in meiner Küche nicht alltäglich sind oder sich nicht lange aufbewahren lassen. Zumindest ich koche nicht täglich mit Zitronengras und Konsorten, und da bin ich froh, wenn nichts übrig bleibt. Insbesondere in den Zeiten, in denen ich nur sporadisch zuhause war. Wer pendelt, berufsmäßig regelmäßig verreist oder andere Gründe hat, warum er in der Woche nur ein, zwei Tage zuhause ist, wird den Kühlschrank nicht mit leicht verderblichen Dingen füllen. Sicher, man kann einfrieren, aber offen gesagt, so besonders lecker finde ich Geschmack und Konsistenz von aufgetauten Speisen meist nicht. Wenn man es frisch haben will, kommt in solchen Fällen so ein Rundumpaket gerade recht. Natürlich braucht man das nicht. Man braucht auch keine Teebeutel. Oder Mikrowellengeräte. Oder Kaffeemaschinen. Ging früher immerhin auch ohne. Ich mag meinen Tee auch lieber lose. Deswegen sind aber Teebeutelnutzer noch lange nicht "Werbeopfer", die auf "Dummfug" hereinfallen.

    Generell finde ich den Ton hier etwas harsch. Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich kaum deutsche Blogs lese und so von gewissen Dingen einfach noch nicht übersättigt bin, aber mich stören Eventfotos oder das eine oder andere abgelichtete Gericht überhaupt nicht, solange es nicht Überhand nimmt. Mein liebster Parfumblog stellt manchmal Rezepte oder auch einfach nur Gedankenschnipsel ein. Nein, nicht alles davon interessiert mich. Dann klicke ich es eben nicht an. Der Blogger schuldet mir immerhin nicht, dass er nur Themen anbietet, die mich persönlich interessieren, oder dass er gar eine Vorbildfunktion besitzt. Es ist Angebot, dass ich kostenlos nutze und so nehmen oder lassen kann. Nur weil mich ein Post oder der gesamte Blog nicht anspricht, muss ich jedoch nicht unschöne Ausdrücke auspacken und mich auf eine Art äußern, die ich der betreffenden Person vermutlich nicht ins Gesicht sagen würde. Kritik ist eine Sache, Häme eine andere.

    Wie schon zuvor geschrieben, kann es jeder halten, wie er will. Und die Blogs "schulden" einem natürlich nichts. Jedoch, wenn jemand ein Blog hat und Posts veröffentlicht, dann gibt es dazu natürlich auch Rückmeldungen. Wenn ich im Wartezimmer oder aus der Bücherei eine Zeitschrift lese, ist die für mich auch "gratis", das heißt nicht, das ich alles unkritisch glauben muß, was darin steht.

    Bei mir zumindestens handelt es sich um leichte Desillusiionierung. Die Blogs sind als Alternative zu den Zeitschriften gestartet und gingen viel ausführlicher auf die einzelnen Produkte ein, man erfuhr das Meiste Wochen und Monate eher, es gab eine andere Ästhetik und Gestaltung. Jetzt ist es genauso eine Marketingmaschine wie alles andere auch. Der Unterschied zu klassischen Magazinen ist geringer geworden - und die Magazine sehen oft aus wie Blogs, z.B. die neu gestaltete Alverde-Zeitschrift. Es liegt natürlich auch daran, daß die Blogger wie alle anderen Geld verdienen müssen, und keiner jahrelang für lau arbeiten möchte. Den Hintergrund kann ich schon verstehen; aber der Spaß ist weg.

  22. #462
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    ...also bei uns gab es das Schulfach "Hauswirtschaft" auch nicht (Gymnasium). Allerdings gab es die zweijährige Berufsfachschule mit dem Schwerpunkt Hauswirtschaft. Liegt scheinbar am Bundesland? Mich stört es generell auch nicht wenn ein Beautyblog sich zwischendurch auch mal mit anderen Themen beschäftigt aber man merkt irgendwann schon ob es sich um eine interessante Themenvielfalt handelt die der Blogger sich da überlegt hat oder einfach nur gesponserte Beiträge raus gehauen werden. Da vergeht mir dann nämlich die Lust. Früher habe ich immer gerne die lipglossladys gelesen, das war eine tolle Mischung und die " Geschichten ausm dem alltäglichen Leben" waren auch immer total witzig und unterhaltsam geschrieben. Leider ist da in letzter Zeit auch nix mehr los.

  23. #463
    Inventar Avatar von Rovaniemi
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    SnowQueen, danke fürs Raussuchen! Mein Freund und ich schaffen es tatsächlich, zusammen zu kochen und das ganz ohne Kochbox. Welch genialer Trick da wohl hintersteckt?
    Ich stimme dir zu, die Grenze zwischen Printmedien und Blogs ist teils verwaschen, da war früher nicht so. Mir persönlich gefallen Zeitschriften im Blogger-Stil nicht so, aber anscheinend wird das gern gekauft, vermutlich, weil bei vielen da eine Assoziation wie beim Lesen eines Blogs entsteht: "das empfiehlt mir der Blogger persönlich, das muss gut sein". Die Werbung bleibt zwar im Prinzip die gleiche, aber wenn es persönlicher wirkt, glauben viele eher dran und greifen bestimmt auch schneller zu.

    BabyPeach, die Lipglossldies mochte ich auch gern, unter anderem die vermisse ich auch schon länger Die beiden haben auch ab und an mal herrlich amüsante und selbstkritische Beiträge über das Bloggerleben gebracht, da hab ich auch oft ziemlich gelacht!

  24. #464
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Ich habe mir die Mühe gemacht, den hier verlinkten I&A Artikel durchzulesen.
    Kann man wirklich vor dem Kochen schon sagen, dass das Fleisch zäh war? Entweder isst man es roh und probiert, oder vielleicht reichen die Kochkenntnisse dann doch nicht, um eine Ente zuzubereiten.
    Danke für die Erinnerung. Die Preise sind m.E. sehr happig, aber bitte, wer sich das leisten möchte.
    Ich zitiere mal aus dem Artikel:
    „– Der Preis ist natürlich happig, 5er Box für eine 4köpfige Familie liegt bei 89€. Das ist viel Geld und eine normal wirtschaftende Familie kommt beim Wocheneinkauf günstiger weg. Dies ist auch der Grund, wieso ich mich für die kleinste und günstigste Box entschieden habe“
    Ah, warum hat man dann die Box gekauft?
    Und unten wirbt man für andere Kunden, damit man eine 12Euro Gutschrift bekommt?

    Am Anfang ging es doch eher um den Content selbst, man hatte Spass daran, etwas zu schreiben. Heute: Sponsoring, affilated links, der Leser soll zum Kaufen animiert werden, damit der Auto wie hier noch eine Gutschrift bekommt. Der Leser ist nicht mehr nur der der Leser. Ich will nicht sagen, er wird zum Opfer des Bloggers, aber er wird doch schon ausgenutzt, und sei es nur, um noch mehr Klicks, Reichweite etc zu generieren.

    SnowQueen, du schreibst, Blogger wollen nicht für lau arbeiten und müssten Geld verdienen. Einfach: Dann soll man sich eben unter Vertrag für eine Zeitschrift oder Webseite nehmen lassen und das auch so kennzeichnen. Dann kann man ins professionelle Lager wechseln und auch noch Geld verdienen.


    Ich habe mal in den Kommentaren weitergelesen. Da schreibt die Autorin :
    „Zu richtig teuer: ein Essen für 2 kostet 13€, pP also 6,50€. Da gibt man mal in der Mittagspause oft mehr aus und es ist oft eher FastFood. Das Essen hier konnte man super mit zur Arbeit nehmen und aufwärmen.
    Übrigens bekomme ich bei meinem Bauern für 40€ keinesfalls drei Gerichte mit Fleisch etc und allem drum und dran zusammen, in der Großstadt. Auf dem Land decke ich mich beim Bauern dann ein, da ist es in der Tat günstiger.
    Ich sehe durchaus Mehrwert in der Box, die Positivpunkte überwiegen bei mir deutlich sonst würde ich sie nicht auch weiterhin bestellen, nicht jeder ist ein kreativer Meisterkoch mit 1000 genialen Ideen“
    ????? Ich teile nicht die Meinung der Autorin und bin auch verwirrt ob ihrer Widersprüche zum Artikel. Aber ich will dazu nicht mehr schreiben. Ich hatte eine Biokiste direkt vom Bauern. 7Euro/Singleportion. Reichte locker für die ganze Woche und ich hatte teilweise noch Probleme, sie aufzubrauchen. Und anscheinend ist in dieser Box doch nicht alles bio, obwohl angekuendigt.
    Ist es bekannt, wie lange die Autorin ihre Box weiterbestellte?
    Wenigstens sehen einige andere diesen Beitrag ebenfalls kritisch, ziemlich direkt sogar, und dürfen das sogar schreiben :) Das war positiv. Andere Kommentare finde ich vollkommen illusorisch.

    Wer am Ende faul, umkreativ ist (so ja die Argumentation für diese Boxen), der muss eben dafür am Ende mehr bezahlen.

    Gibt es mittlerweile schon Agenturen, die positive Kommentare schreiben lassen?
    Ich habe auch noch mal andere Artikel zur Box gelesen. Hm, die ähneln sich alle in ihrer Argumentation.

    Ich koche lieber selbst.

  25. #465
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Zitat Zitat von Roter Faden Beitrag anzeigen
    Aber eine andere Frage in diesem Zusammenhang: Wenn ich etwas koche und auf 100ºC erwärme, dann sind die Bestandteile ggf eh schon chemisch verändert, ich wüsste nicht, wie das Einfrieren das noch „schlimmer“ machen könnte?
    Das ist ein wenig so, als würde man sagen, ein Steak zu verbrennen könne es nicht schlimmer machen, gebratenes Fleisch hätte immerhin ohnehin schon die Maillard-Reaktion durch. Meiner Erfahrung nach verändert Einfrieren einfach die Konsistenz, bei manchen Sachen mehr, bei manchen weniger. Eingefrorenes und wieder aufgetautes Brot finde ich beispielsweise wirklich, wirklich schlimm, so richtig zäh und gummiartig. Daher würde ich niemals Brot in größeren Mengen backen und dann einfrieren. Wenn ich mir schon die Mühe mache, selbst mein Brot zu backen, will ich auch frische, ofenwarme Brötchen. Und wenn ich dazu nicht die Muße habe, dann mache ich doch lieber etwas öfter einen Sprung zum Bäcker und kaufe eben kleinere Mengen. So hat eben jeder seine Dinge, die er "überflüssig" findet, bei mir ist es eben eingefrorenes Brot, bei anderen sind es fertig zusammengestellte Boxen. Mag jeder so halten, wie es sich für ihn richtig anfühlt.

    Zitat Zitat von edgar Beitrag anzeigen
    Es gibt soviele Menschen, die nie gelernt haben vernünftig mit Messer und Gabel zu essen...
    Ganz ehrlich, dass jemand nicht weiß wie man gesittet isst, glaube ich keinem erwachsenen Menschen, solange er nicht unter einer starken Intelligenzminderung leidet oder von Wölfen aufgezogen wurde. So wie ich auch niemanden abnehme, dass er nicht weiß, wie man eine Waschmaschine bedient. Selbst wenn man es auf wundersame Weise in die Volljährigkeit geschafft hat, ohne jemals seine eigene Wäsche zu waschen, reicht ein Blick auf die Bedienungsanleitung und die Kleideretiketten, um zu verstehen, wie man eine Waschmaschine benutzt. Wer sich da stur stellt, der will einfach nicht. Und wenn jemand nicht will, hilft auch kein Unterricht.

    Zitat Zitat von SnowQueen Beitrag anzeigen
    Wie schon zuvor geschrieben, kann es jeder halten, wie er will. Und die Blogs "schulden" einem natürlich nichts. Jedoch, wenn jemand ein Blog hat und Posts veröffentlicht, dann gibt es dazu natürlich auch Rückmeldungen. Wenn ich im Wartezimmer oder aus der Bücherei eine Zeitschrift lese, ist die für mich auch "gratis", das heißt nicht, das ich alles unkritisch glauben muß, was darin steht.
    Das ist ein Strohmannargument, denn ich habe niemals behauptet, dass man keine Kritik üben darf oder gar alles glauben soll. Aber zwischen sachlicher Kritik und Häme besteht ein Unterschied, und ich halte hier offen gesagt auch alle Teilnehmer für intelligent genug, um diesen Unterschied zu erkennen. Wenn du hier im Forum beispielsweise in den Lidschattenthread guckst und dort ein Machwerk siehst, das Verbesserungspotential hat, wirst du möglicherweise Kritik anbieten, aber wahrscheinlich - hoffentlich! - nicht so, wie es hier auf den letzten Seiten geschehen ist. Oder?

  26. #466
    Awesome! Avatar von Hörnchen
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Der Unterschied ist nur, dass man im Lidschattenthread die Kritik direkt an das Mitglied richtet, dass ihr AMU eingestellt hat.
    may contain nuts

  27. #467
    not Sunday. Avatar von Saturday
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    ...und manche Blogger machen sich mit ihrem Verhalten einfach so lächerlich, dass kein Spielraum für konstruktive Kritik bleibt. Zumal wie hier von Mehreren geschrieben wurde etwas kritischere Kommentare gern gar nicht erst freigeschalten oder direkt gelöscht werden.

    Wenn man schon länger und auch viele Blogs verfolgt (hat), dann fällt es einem erst richtig auf, wie weltfremd das Bild ist, in das die Blogger sich mittlerweile selbst rücken. Gepaart mit Gier und Lügen um noch mehr Geld und Sponsoring zu bekommen, komplettes Abblocken von Kritik und Widersprüchen ala "ich bin eine selbstbewusste, unabhängige Frau" um dann auf der anderen Seite das Einlaufen in den Hafen der Ehe, das Haus mit Hund und Kind als das aller Größte und erstrebenswerteste auf der Welt darzustellen, so dass man sich in die 50er Jahre zurückversetzt fühlt - nein. Das funktioniert einfach nicht.

    Natürlich sind nicht alle Blogger so, Magimania lese ich z.B. auch nach all den Jahren noch weil es sich hier wirklich um intelligente Frauen handelt, die mitten im Leben stehen und das, was sie tun, auf sehr hohem professionellem Niveau betreiben. Jettie war auch super, sie fehlt in der deutschen Bloglandschaft schon sehr.

    Mittlerweile sind solche Blogger aber eher die Ausnahme.
    Viele behaupten von sich "normal" zu sein, beschweren sich dann aber über Termindruck, wenn sie mal um 9 aufstehen müssen, damit sie den ach so frühen Termin zur Pediküre um 11 Uhr wahrnehmen können. Da wird gepredigt von weiblicher Unabhängigkeit und blablabla, andererseits ist das größte Lebensziel dann aber scheinbar erreicht, sobald man einen Ring am Finger hat. Und natürlich sind alle, die sagen sie wollen nicht heiraten nur neidisch.

    Nicht zu vergessen, die ganzen teuren Sachen, die Schatziiiii angeblich immer als Geschenke kauft, weil sie nicht zugeben wollen, wie viel Geld der Blog mittlerweile bringt. Oder wie oft man doch von Schatziiiii - schon wieder - zum Essen eingeladen wurde und dafür leider die super neue Hast-Du-Nicht-Gesehen-Ernährungsumstellung/Saftkur/andere hinrissige Modediät unterbrechen musste. Man kann auch einfach ehrlich zugeben, wenn etwas nicht funktioniert, warum kann man nicht sagen, dass man jetzt doch lieber Nudeln wollte statt einen Smoothie mit Spinat und grünen Bohnen?


    Auf der anderen Seite folgen dann wieder Cupcakes und niedliche [hier Modesüßigkeiten einfügen]. Nachdem man der Bloggerin dann eine Weile beim Zunehmen zuschauen konnte, kommen dann "ich mach jetzt Sport" und Posts über Sportroutine und Sonstiges. Nur, dass diese Routinen einfach oft uneffektiv sind und man an den Fotos sieht, dass die Bloggerin das nicht wirklich oft macht. Häufig ist die Ausführung auch so falsch, dass sie zu Gesundheitsschäden führt, macht man dann in einem Kommentar darauf aufmerksam, wird es entweder nicht freigeschalten oder man wird angemault, man hätte ja keine Ahnung und jeder würde das ja machen so gut er kann. Spricht nichts gegen "jeder so gut er kann", aber falsche Ausführung ist halt falsch, egal ob bei einem Anfänger oder Profi.

    Und natürlich hat so ganz passend zur neuen Sportroutine zufällig Firma XY gefragt, ob man nicht dieses und jenes Outfit gesponsert haben möchte. Uhuuum, ja, klar. Glaub ich sofoooort.
    So ein Verhalten wohlgemerkt von Frauen, die sich gern als unabhängig und intelligent darstellen, die nur selbst mal googeln müssten um zu sehen, dass ihr "Sportverhalten" eher Schaden anrichtet. Und es gibt immer ein paar Dumme unter den Lesern, die es nachmachen. Das ist das Schlimme daran.

    Halb so schlimm, wenn es sich um bedauerliche Einzelfälle handeln würde, bei den deutschen Bloggern und YouTubern ist genau dieses Verhalten ein sehr sehr sehr bedauerlicher Mehrheitsfall.


    Natürlich schulden mir die Blogger nichts und ich muss nicht klicken - was ich mittlerweile bei sehr vielen auch nicht mehr tue. Von über 150 Blogs, die ich regelmäßig gelesen habe, sind es im Beautybereich mittlerweile weniger als 10 und nur ein Bruchteil davon deutsch.
    Ich frage mich schon sehr oft, warum dieses Verhalten so stark um sich greift. Warum so viele Lügen, warum so viel Gezicke und manchmal auch - warum so viel Dummheit?
    Manchmal sieht man diese Veränderung auch bei Bloggern, die vorher sehr sympathisch und bodenständig waren. Gibt es da irgend ein Übereinkommen, das vorschreibt, am wann man so uniformierten Einheitsmüll produzieren muss? Wie man sich als Blogger zu geben hat?

    Jettie und Lena haben immer geschrieben, wie der Schnabel gewachsen ist mit genug Selbstkritik und einem gehörigen Unwillen, sich dieser Uniformierung zu unterwerfen. Die Ladies bei Magimania machen ihr Ding und beweisen immer wieder, dass Frauen mit großen Make Up Sammlungen keines Falls hohle Nüsse sind. Da werden Inhaltsstoffe wissenschaftlich zerpflückt und diskutiert, während man auf der anderer Seite mit der Leidenschaft für rote Eyeliner und ungewöhnliche Lidschattenfarben konfrontiert wird.
    Und dank Magi weiß man auch, dass man verheiratet sein und eine Katze haben kann, ohne, dass das zum zentralen Blogthema und Lebensziel wird. Den Ladies dort glaube ich gern, dass sie genau das sind, was sie darstellen. Intelligente, unabhängige Frauen mit einer Leidenschaft für Make Up. Da stört mich auch kein Sponsoring und keine Werbung, den Werbeblocker habe ich für die Webseite sogar deaktiviert.


    Zitat Zitat von Cis Beitrag anzeigen
    Eingefrorenes und wieder aufgetautes Brot finde ich beispielsweise wirklich, wirklich schlimm, so richtig zäh und gummiartig.
    einfach anfeuchten und nach dem Auftauen nochmal kurz in den Ofen. Wirkt Wunder! Funktioniert übrigens auch mit hart gewordenen Brötchen, die sind danach so gut wie frisch, nur die Kruste ist minimal bröseliger
    The only way to do great work is to love what you do. If you haven't found it yet, keep looking. Don't settle. As with all matters of the heart, you'll know when you find it.
    ~Steve Jobs



  28. #468
    winterkalt
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Zitat Zitat von Saturday Beitrag anzeigen

    Natürlich sind nicht alle Blogger so, Magimania lese ich z.B. auch nach all den Jahren noch weil es sich hier wirklich um intelligente Frauen handelt, die mitten im Leben stehen und das, was sie tun, auf sehr hohem professionellem Niveau betreiben. Jettie war auch super, sie fehlt in der deutschen Bloglandschaft schon sehr.
    Magi finde ich auch sehr gut; vor allem, weil sie auch sehr viele Beiträge zur Produktqualitäten und -texturen hat, verbunden mit den dementsprechenden Anwendungsvarianten. Diese Hintergrundgeschichten fand ich immer interessant. Leider bloggt sie mittlerweile nicht mehr so oft, vermutlich aus Zeitgründen.

    Jettie und Lena waren genial


    Zitat Zitat von Cis Beitrag anzeigen
    Das ist ein Strohmannargument, denn ich habe niemals behauptet, dass man keine Kritik üben darf oder gar alles glauben soll. Aber zwischen sachlicher Kritik und Häme besteht ein Unterschied, und ich halte hier offen gesagt auch alle Teilnehmer für intelligent genug, um diesen Unterschied zu erkennen. Wenn du hier im Forum beispielsweise in den Lidschattenthread guckst und dort ein Machwerk siehst, das Verbesserungspotential hat, wirst du möglicherweise Kritik anbieten, aber wahrscheinlich - hoffentlich! - nicht so, wie es hier auf den letzten Seiten geschehen ist. Oder?

    Ich sehe hier im Thread viel mehr Sachlichkeit, gemischt mit einem guten Schuß Ironie, als Du wahrscheinlich. Der Großteil der Rückmeldungen bezieht sich auf konkrete Beispiele, bei denen anscheinend die Blogger denken, sie könnten ihre Leser verschaukeln und für dumm verkaufen. Da darf man auch gerne etwas verstimmt sein.

    Im Übrigen war vor einiger Zeit unter einem I&A-Beitrag (ich glaube, es war so ein Sonntagspost) in mehreren Kommentaren zu lesen, daß einige das "alte" I&A vermissen und mit der aktuellen Situation nicht so glücklich sind. Die Kommentare waren auch ganz normal geschrieben. Geändert hat das aber nichts. Da hilft wirklich nur, das Blog nicht mehr zu lesen.

    Das Beispiel mit dem Lidschattenthread ist für mich eine ganz andere Situation und hiermit nicht vergleichbar.

  29. #469
    Fortgeschritten
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    ...ich muss sagen dass ich das Argument " der Blogger muss schließlich auch sein Geld verdienen" nicht mehr hören kann. In erster Linie muss der Blogger gar nix sondern kann mit seinem normalen Job seinen Lebensunterhalt verdienen. Ist dann halt nur leider nicht so fancy jeden Tag von 8-17 Uhr im Büro zu sitzen. Dann lieber auf Events rumtingeln und cupcakes verdrücken. Klar macht das mehr Spaß. Würde es mir auch. Nur verliert der Blog in dem Moment in dem es vorrangig ums Geld verdienen geht, an Glaubwürdigkeit. Ist doch nix anderes mehr als der staubsaugervertreter an der Tür oder die Verkäuferin bei Douglas. Die wollen alle bloß Geld verdienen und die Ware, ob nun gut oder schlecht, verkaufen. Natürlich zwingt mich keiner die Blogs weiter zu lesen. Ich finde es nur so schade da es wirklich Spaß gemacht hat als es eben noch um die ehrliche Meinung ging. Das waren sozusagen die Nachfolger von ciao.de und Co. Man konnte sich unabhängige Meinungen und Infos einholen. Sobald der Blogger allerdings kohle damit verdienen will verliert das ganze an Glaubwürdigkeit und wird automatisch zur werbeplattform. Mir is jeder Blogger lieber der seinem normalen Job nachgeht und dafür vielleicht nur 1-2 posts im Monat verfasst als die ganzen High society Blogger Promis mit ihren 1000 gesponserten,lieblosen Beiträgen, ganz nach dem Motto " egal, Hauptsache hier steht was und meine Leser geben Ruhe und mir meine klickzahlen"

  30. #470
    Fortgeschritten
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Zitat Zitat von Hörnchen Beitrag anzeigen
    Der Unterschied ist nur, dass man im Lidschattenthread die Kritik direkt an das Mitglied richtet, dass ihr AMU eingestellt hat.
    Was ich hinter dem Rücken einer Person sage, sollte ich ihr auch ins Gesicht sagen können.

    Zitat Zitat von Saturday Beitrag anzeigen
    einfach anfeuchten und nach dem Auftauen nochmal kurz in den Ofen. Wirkt Wunder! Funktioniert übrigens auch mit hart gewordenen Brötchen, die sind danach so gut wie frisch, nur die Kruste ist minimal bröseliger
    Also jetzt mal ehrlich... Ich weiß, wie man Brötchen aufbäckt. Und nein, es schmeckt mir trotzdem nicht. Glaubt mir, ich hatte viel Gelegenheit, das zu erproben, denn meine Mutter hat in meinen Kindertagen zu meinem Unglück regelmäßig Brot eingefroren. Später hat sie sich dann sogar eine Art überdimensionierten Waschlappen (oder was immer das auch war) gekauft, wo man das Brot beim Aufbacken hineinsteckt, womit es offenbar noch besser gelingen soll oder so, aber trotz ihrer Versicherungen, man würde da doch fast keinen Unterschied schmecken, muss ich sagen: Tut mir leid, Mama, aber du hast unrecht.

    Zitat Zitat von SnowQueen Beitrag anzeigen
    Ich sehe hier im Thread viel mehr Sachlichkeit, gemischt mit einem guten Schuß Ironie, als Du wahrscheinlich. Der Großteil der Rückmeldungen bezieht sich auf konkrete Beispiele, bei denen anscheinend die Blogger denken, sie könnten ihre Leser verschaukeln und für dumm verkaufen. Da darf man auch gerne etwas verstimmt sein.

    Im Übrigen war vor einiger Zeit unter einem I&A-Beitrag (ich glaube, es war so ein Sonntagspost) in mehreren Kommentaren zu lesen, daß einige das "alte" I&A vermissen und mit der aktuellen Situation nicht so glücklich sind. Die Kommentare waren auch ganz normal geschrieben. Geändert hat das aber nichts. Da hilft wirklich nur, das Blog nicht mehr zu lesen.

    Das Beispiel mit dem Lidschattenthread ist für mich eine ganz andere Situation und hiermit nicht vergleichbar.
    Wir haben dann offenbar eine unterschiedliche Auffassung von Sachlichkeit, denn Ausdrücke wie beispielsweise "bemitleidenswert", "Trulla", "dummes Rumposieren" sowie Spekulationen über das Beziehungsleben und ähnliche Dinge fallen für mich definitiv nicht unter sachliche Kritik eines Beauty-Bloggers. Interessant übrigens, dass du das Beispiel mit dem Lidschattenthread sofort als "nicht vergleichbar" von dir weist. Darf ich daraus schließen, dass du in diesem Fall zu einem weniger harschen Ton greifen würdest?

    Witziger Zufall übrigens, dass du ausgerechnet Innen und Außen erwähnst, denn an diesen Blog habe hier im Verlauf des Fadens ab und an gedacht. Früher war Me dort noch Bloggerin und zu dieser Zeit habe ich dort ab und an gerne gelesen. Und was da teilweise unter den Kommentaren zu finden war, war wirklich unschön. Da ging es nicht mehr um ihre Schminktechnik, sondern darum, wie "verbraucht" ihr Gesicht aussieht und dass sie bei ihren "fürchterlichen" Schlupflidern sich ohnehin den Lidschatten sparen kann; es wurde über ihre Figur, ihr Beziehungsleben und ihren Umgang mit Geld spekuliert und gelästert, und so weiter und so fort. Und das waren nur die Kommentare, die auch freigeschaltet wurden, was da sonst noch so alles eingetrudelt ist, will ich vermutlich gar nicht wissen. Die Bloggerin hat dann auch die Konsequenz gezogen und aufgehört. Ich fand das verständlich, wenn auch schade, und ich habe dann auch das Interesse an dem Blog verloren. Ja, man darf Kritik äußern. Ja, die Schreiber dürfen, wie du es so schön ausdrückst, "verstimmt sein". Und ich darf darüber verstimmt sein, wie diese Kritik und Verstimmung teilweise geäußert wird. Mit dem Unterschied, dass ich bevorzuge dabei nicht unter die Gürtellinie zu gehen. Daher werde ich nun nicht unangebrachte Spekulationen über dein Selbstvertrauen tätigen, dir deinen Verstand absprechen oder dein Aussehen durch den Kakao ziehen, bloß weil mir nicht gefällt, was du schreibst.

  31. #471
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Leider kann man dem Blogger oftmals so schlecht „direkt“ und öffentlich die Kritik sagen. Solche Kommentare werden eben nicht veröffentlicht. Aber nein, unter die Gürtellinie sollte man dabei nicht gehen.

    Re Brot: Ein gutes Brot überlebt auch das Einfrieren, ohne direkt gummiartig zu werden.
    Die Qualität muss stimmen. Und selbst die Art des Auftauens kann das Endresultat beeinflussen.

  32. #472
    Awesome! Avatar von Hörnchen
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Was hat es denn mit "hinterm Rücken" zu tun, wenn man sich über Leute äußert, die sich selbst ins Rampenlicht rücken? Ich geh ja schließlich auch nicht zu Jessica Alba, um ihr ins Gesicht zu sagen, dass ich ihre letzten Filme eher blöd fand.

    @ gefrorenes Brot: Toasten, und zwar noch im gefrorenen Zustand. Das hat sich zumindest bei meinen Broten bisher immer bewährt.
    may contain nuts

  33. #473
    Inventar Avatar von Rovaniemi
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    @Cis: Da "Trulla" von mir kam, schrei ich mal was dazu: Ich glaube, wir haben hier wirklich etwas unterschiedliche Auffassungen von Beleidigung. Jetzt war Trulla sicherlich keine Sternstunde der Höflichkeit, aber so schrecklich wie du schreibst, finde ich das Wort nun nicht. Was aber gar nicht geht, ist der von dir beschriebende Fall bei I&A, an den erinnere ich mich auch noch. :leiderja: Körperliche Merkmale, für die man einfach wirklich nichts kann, auf eine solche Weise zu beschimpfen, muss nicht sein. Ich war zwar auch nie ein großer Fan von Mes AMUs, aber das ist meine persönliche Meinung und hat definitiv nichts mir ihrer Augenform, ihrer Haut oder sonst was zu tun.

  34. #474
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Sorry.

  35. #475
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Mit "hinter dem Rücken" meine ich nun schlichtweg Kritik, die nicht direkt an die kritisierte Person gerichtet ist, das war vielleicht ungünstig formuliert. Dass man Kritik nicht immer direkt an die betreffenden Personen richten kann, ist mir schon klar, und darauf sollte meine Bemerkung auch gar nicht abzielen. Ich wollte damit bloß sagen, dass ich nicht der Ansicht bin, dass in Ordnung ist, sich im Ton zu vergreifen, nur weil das Objekt meiner Kritik nicht in Hörweite ist. Wobei das ja auch immer so eine Sache ist: Das hier ist eines der größten Beautyforen im deutschen Sprachraum. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein deutschsprachiger Blogger/Vlogger hier liest, ist dementsprechend hoch. Kam hier im Forum auch schon mal vor.
    Zum dem erstaunlich ergiebigen Thema aufgetautes Brot sage ich jetzt übrigens nichts mehr, da hat eben jeder sein eigenes Geschmacksempfinden.
    Zitat Zitat von Rovaniemi Beitrag anzeigen
    @Cis: Da "Trulla" von mir kam, schrei ich mal was dazu:
    Ich wollte es ursprünglich vermeiden, konkrete Beispiele zu nennen, eben genau aus dem Grund, dass ich hier niemanden persönlich auf die Zehen steigen möchte und weil ich auch nicht denke, dass man die Dinge, die mir sauer aufgestoßen sind, einer bestimmten Person zu Lasten legen kann. Denn du hast recht, ein reingeworfenes "Trulla" ist jetzt sicher kein Weltuntergang, wenn auch nicht besonders nett. Das Problem ist bloß, dass hier von verschiedenen Schreibern viele Dinge gesagt wurden, die "nicht besonders nett" sind. Und diese Dinge, die einzeln betrachtet nun keine große Sache sind, ergeben so kombiniert einen ziemlich unfreundlichen Ton. Ich denke, jemanden, der daran beteiligt ist, fällt das daher vielleicht auch weniger auf, als jemanden wie mir, der die besagten Seiten in einem Rutsch gelesen hat. Wie auch immer, ich würde mir einfach einen etwas respektvolleren Ton wünschen. Mehr wollte ich gar nicht sagen.

  36. #476
    treibt ihr Unwesen
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Ich lese Blogs trotzdem lieber als Youtube Video anschauen. Die meisten YT-er kotzen mich nach 3 Sekunden an, für mich ist das Geschmatze, das "unschuldige" Rollen mit den Augen, das Gelaber und "hi ihr Süssen" definitiv NICHT ZU ERTRAGEN.
    Da sind sogar die Muffin Bilder deutlich erträglicher.
    Am schlimmsten finde ist es wenn ich bspw. eine Foundation suche bei YT und dann kommt eine die bereits mit 543 Produkten fertig geschminkt ist und bloss noch 8 Minuten lang über diese Foundation erzählt.

  37. #477
    Allwissend Avatar von false Bamboo
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Zitat Zitat von Sonik Beitrag anzeigen
    Ich lese Blogs trotzdem lieber als Youtube Video anschauen. Die meisten YT-er kotzen mich nach 3 Sekunden an, für mich ist das Geschmatze, das "unschuldige" Rollen mit den Augen, das Gelaber und "hi ihr Süssen" definitiv NICHT ZU ERTRAGEN.
    Da sind sogar die Muffin Bilder deutlich erträglicher.
    Am schlimmsten finde ist es wenn ich bspw. eine Foundation suche bei YT und dann kommt eine die bereits mit 543 Produkten fertig geschminkt ist und bloss noch 8 Minuten lang über diese Foundation erzählt.
    Jap, genau das!
    Zudem suche ich oft eine "schnelle" Einschätzung von einem bestimmten Produkt und dann hab ich gar nicht die Lust oder die Ruhe, mir zehn Minuten Rumgelaber anzuhören oder wild im Video nach dem finalen Resumee zu suchen. Stattdessen kann ich in der gleichen Zeit zehn Blogeinträge lesen und hab mir damit nen viel breiteren Überblick verschafft, also mehr verschiedene Meinungen, Wirkung auf verschiedenen Hauttypen etc.

  38. #478
    Inventar Avatar von Rovaniemi
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    Sonik, du sprichst mir aus der Seele! Allein die Ansprache fand ich meist schon zum Fremdschämen und dann immer diese Grimassen und das Gekreische. Aber anscheinend kommt genau das gut an

  39. #479
    not Sunday. Avatar von Saturday
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    andererseits Frage ich mich immer, wie sie die Leute ansprechen sollen.
    Gut, das "Hallo ihr Süßen" empfinde ich auch immer als leicht übergriffig und gepaart mit Gekreische usw. auch unerträglich, aber andererseits geht den Zuschauern dann scheinbar ein einfaches "Hallo Leute", so wie Daaruum ihre Zuschauer lange Zeit begrüßt hat, auch auf den Keks. (weshalb Daaruum jetzt am Anfang ihrer Videos meist gar nicht mehr grüßt)

    Wobei ich "Hallo ihr Süßen" ja sogar noch moderat finde, es gibt da ja durchaus so Exemplare die ihre Zuschauer als "sweet Hasipupsis" und sonstwas bezeichnen
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  40. #480
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    AW: Beautyblogs - zu kommerziell geworden?

    "Hallo ihr Süßen" ist wirklich kein Highlight, wobei ich die Hasipupsis und komische, selbstgestrickte "Fanbezeichnungen" auch seltsam finde. Mir persönlich würde ja ein einfaches "Hallo" reichen. Aber das Gekreische und die Grimassen finde ich ech wesentlich schlimmer, über eine blöde Anrede könnte ich hinwegsehen, wenn es danach gut weiterginge.

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