Grade bei Farbigen und Südländern liegt wenn die Haut braun und warm erscheint der Fehlschluss schnell nahe, wohingegen der starke natürliche Eigenkontrast jedoch anscheinend von vielen Stylisten als nicht wünschenswert (vielleicht weil als zu hart empfunden?) gesehen wird, man sieht oft wie Winter dann "weich" gestylt werden.
Schaut man sich Beyonce auf diesem Foto an:
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so ist da eine starke Präsenz da, da "ooompft" richtig.
Hier hingegen:
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wirkt sie hingegen weicher, verwaschen, man könnte auch boshaft sagen "europäisiert". Hier ist es noch krasser:
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keine Spur mehr vom "oompf", der Eigenkontrast wurde total "weggedämpft".
Da ja (leider!) das westlich geprägte Schönheitsideal vorherrscht, könnte ich mir vorstellen dass der Kontrast und die Härte, die viele farbige Winter mitbringen als zu fremd empfunden und deshalb oft (leider!) dagegen gestylt wird.
Kenne das Phänomen in real life von einem guten Freund von mir, der ist Halbinder und Winter (schwarze Haare, Teint je nach Jahreszeit hell bis oliv). Da er in den richtigen Winterfarben wirklich total krass auffällt und präsent ist (als ich ihn vor x Jahren bei der Abifeier in schwarzem Anzug mit weißem Hemd gesehen habe ist mir buchstäblich die Kinnlade runtergefallen, das war echt wham!) trägt er oft instintiv weil er ein sehr zurückhaltender und schüchterner Mensch ist gedämpfte Farben, um nicht so aufzufallen.