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  1. #1
    Terry-Zwerg
    Besucher

    Frage krankheitsbedingter Haarausfall!

    Hallo, ihr Lieben!

    Ich habe schon seit langem Schilddrüsenprobleme.

    Vor ca einem Jahr wurde dann Hashimoto- Thyreoiditis diagnostiziert. Für alle, die jetzt sagen: "HÄ? Was zur Hölle ist das?" Hashimoto ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die körpereigene Abwehr das Schilddrüsengewebe als "körperfremd" erkennt und nach und nach zerstört.
    Somit wird auch die Hormonbildung aus dem Gleichgewicht geworfen.
    Die Symptome sind so vielschichtig, dass es den Rahmen sprengen würde, sie hier aufzuzählen.

    Nur einige Dinge, die mich persönlich betreffen: Frieren, Müdigkeit (würde ich mir nicht den Wecker stellen, würde ich trotz Medikamenten vermutlich rund um die Uhr schlafen ), häufig depressive Verstimmungen, die hohe Wahrscheinlichkeit, keine Kinder bekommen zu können, trockene Haut trotz eincremen, Juckreiz und mein größtes Problem: massiver Haarausfall am Kopf.

    Ich habe zwar noch keine kahlen Stellen, aber es ist merklich, dass die Menge der ausgefallenen Haare extrem zunimmt. Mein Zopf war noch vor ca 5 Jahren mehr als doppelt so dick.

    Ansonsten sind die Haare gesund und glänzend. Ich wasche sie nur ca alle 2-3 Tage mit Glanz-Shampoo von Sante, benutze sonst aber keine Pflegemittel bis auf gelegentlich Sante Mango-Kur. Ich föhne nicht und benutze kein Haarspray oder Schaumfestiger.

    Habe in der Forensuche leider keine passenden Einträge zu meiner Erkrankung gefunden.

    Wenn es jemanden gibt, der das gleiche Problem hat wie ich und der mir vielleicht brauchbare Ratschläge für Pflege und richtiges Verhalten geben kann: bitte meldet Euch!

    Lieben Gruß, Theresa

  2. #2
    Inventar Avatar von Cremati
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    21.07.2007
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    Rhein-Neckar
    Beiträge
    2.611

    AW: krankheitsbedingter Haarausfall!

    Hallo Theresa

    Da deine Frage bzw Erkrankung sehr speziell ist, kann ich mir fast nicht vorstellen, dass du deinen Wissenshunger hier stillen kannst.
    Bis sich hier die "Fachleute" melden kannst du mal bei www.alopezie.de lesen.
    Im Frauenforum findest du einen threat: "Umfassende Hilfe für alle neuen"
    mit weiterfühenden links zu deinem Problem.
    Nur so viel von mir - mit falscher Pflege hat dein Problem nix zu tun, milder kannst du deine Haare fast nicht mehr pflegen.
    Ich drück dir die Daumen, das du deinen Haarausfall schnell in Griff bekommst

    LG
    Cremati

  3. #3
    Allwissend
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    AW: krankheitsbedingter Haarausfall!

    Terry-zwerg

    Keine Sorge wir helfen dir!

    Ich weiss leider auch nicht mehr über die Krankheit als ich aus dem Internet herauslesen kann, z.B. folgende Sachen..

    Eine Webseite
    http://www.hashimotothyreoiditis.de/index.html

    Eine Selbsthilfegruppe
    http://www.ht-mb.de/forum/forumdisplay.php?f=10

    Ein Buchtitel

    Mary Shomon
    Die gesunde Schilddrüse
    Was Sie unbedingt wissen sollten über Gewichtsprobleme, Depressionen, Haarausfall und andere Beschwerden im Zusammenhang mit Hashimoto Thyreoiditis. (Originaltitel: Living well with Hypothyroidism)
    Goldmann Verlag
    Erscheinungsdatum: 2002
    ISBN: 3442163889
    Preis: EUR 11,00

    http://www.hashimotothyreoiditis.de/HT-Therapie.html

    In dem Link hab ich jetzt gelesen das Jod z.B. die Hashimoto fördert. Aber das weisst du wahrscheinlich besser als wir. Von daher ist es schwer dir Tipps zu geben weisst du wie ich mein? Ich würde dir noch eine Homöopathische Betrachtungsweise ans Herz legen. Wenn du eine Homöopathin findest kannst du ja deinen Konstitutionstyp herausfinden, das hilft dir in irgendeiner Weise sicher. Schaden wirds sicher nicht. Es gibt eine andere Sicht auf die Dinge. Musst ja nicht danach handel aber eine Zweite professionelle Meinung gibt auch sicherheit..
    Wie ist deine Ernährung? Musst du auf viel achten? Viele hier essen Blütenpollen oder Biotin. Red am besten mit deinem Arzt drüber. Nicht das der sagt, das du verschiedene sachen gar nicht machen oder essen darfst..


    Vielleicht kennst du das ja schon.. Aber wenns nur um Haarausfall geht stehen wir dir natürlich gern zur Seite..

    Einige machen Kopfmassagen, mit Öl oder Haarwasser (z.B. von Balea)
    Deine Haarpflege klingt gut. Mit Henna bekommst du nach und nach auch kräftigere Haare.. build-up-effekt..
    Mehr weiss ich grad nicht, ich hoff du fühlst dich besser.

    Viele Grüsse
    Angela

  4. #4
    ungeduldig... Avatar von Seiltänzerin
    Registriert seit
    18.06.2007
    Beiträge
    3.389
    Meine Laune...
    Confused

    AW: krankheitsbedingter Haarausfall!

    Hi Zwerg,
    Meine Mum hat auch Hashi und ich bin auch hart an der Grenze. Ich leide auch unter Haarausfall...weiß aber nicht, obs damit zu tun hat oder mit was anderem...

    Keine Kinder?!!!Das ist neu....warum, wieso? Auch, wenn Du medikamentös richtig eingestellt bist? Wie lange nimmst du die Medikamente shcon? Hast du sie eingeschlichen oder direkt die volle Dosis?

    Ach mensch, tut mir echt leid. Ich weiß wie frustrierend das ist. ich werd jetzt auch die Pille absetzen und da kann sich das mit meiner Schilddrüse auch schnell wieder verschlimmern.
    Leidest du auch unter Gewichtszunahme?

  5. #5
    FrouFou
    Besucher

    AW: krankheitsbedingter Haarausfall!

    Hallo Terry-Zwerg, ich habe auch eine Hashi aber lebe - wie die meisten - relativ problemlos damit (es gibt uebrigens im Forum einige "hashis", aber fuers gesundheitsforum bist du noch nicht freigeschaltet). Aber Du scheinst ja schlimme symptome zu haben, daher draengt sich auch mir die frage auf, ob du wirklich richtig eingestellt bist? Du warst sicher schon mal beim Endokrinologen, aber eine zweite oder dritte meinung wuerde ich mir in Deinem fall unbedingt einholen!
    Man ist uebrigens nicht unbedingt unfruchtbar wegen einer hashi, bei einigen dauert es nur einfach laenger als bei gesunden bis sie schwanger werden koennen, woher hast Du denn die Info?

  6. #6
    Terry-Zwerg
    Besucher

    AW: krankheitsbedingter Haarausfall!

    Vielen Dank für eure Antworten!

    Liebe Angi, dein Tipp mit dem Buch klingt sehr hilfreich! Ist so gut wie bestellt!
    Mary Shomon
    Die gesunde Schilddrüse
    Was Sie unbedingt wissen sollten über Gewichtsprobleme, Depressionen, Haarausfall und andere Beschwerden im Zusammenhang mit Hashimoto Thyreoiditis. (Originaltitel: Living well with Hypothyroidism)
    Goldmann Verlag
    Erscheinungsdatum: 2002
    ISBN: 3442163889
    Preis: EUR 11,00
    Die Internetseiten hab ich schon durchstöbert! Trotzdem vielen Dank!


    In dem Link hab ich jetzt gelesen das Jod z.B. die Hashimoto fördert. Aber das weisst du wahrscheinlich besser als wir. Von daher ist es schwer dir Tipps zu geben weisst du wie ich mein? Ich würde dir noch eine Homöopathische Betrachtungsweise ans Herz legen. Wenn du eine Homöopathin findest kannst du ja deinen Konstitutionstyp herausfinden, das hilft dir in irgendeiner Weise sicher. Schaden wirds sicher nicht. Es gibt eine andere Sicht auf die Dinge. Musst ja nicht danach handel aber eine Zweite professionelle Meinung gibt auch sicherheit..
    Wie ist deine Ernährung? Musst du auf viel achten? Viele hier essen Blütenpollen oder Biotin. Red am besten mit deinem Arzt drüber. Nicht das der sagt, das du verschiedene sachen gar nicht machen oder essen darfst..
    Das mit dem Essen ist eigentlich recht einfach! Ich meide Speisen, in denen jodiertes Speisesalz enthalten ist mehr (stattdessen nehm ich Meersalz) und
    esse keinen Seefisch mehr. Ansonsten nehme ich Selen, was übrigens sehr wichtig bei allen Schilddrüsenerkrankungen ist. Ich muss das künstlich zuführen, weil es in unseren Breiten in so gut wie keinem Nahrungsmittel in ausreichender Form vorhanden ist.

    Was den Haarausfall angeht, hat mir meine Hautärztin wenig Hoffnung auf Besserung gegeben, da es sehr schwer ist, die Medikamente bei mir richtig einzustellen. Aber was ich versuchen kann, versuche ich! Deshalb tausend Dank für die Tipps!!!



    Zitat Zitat von Seiltänzerin Beitrag anzeigen
    Hi Zwerg,
    Meine Mum hat auch Hashi und ich bin auch hart an der Grenze. Ich leide auch unter Haarausfall...weiß aber nicht, obs damit zu tun hat oder mit was anderem...
    Mir haben die Ärzte gesagt, dass Haarausfall in den sehr vielen Fällen von der Schilddrüse kommt. Lass einfach regelmäßig dein Blut untersuchen. Die Krankenkasse bezahlt das, zumal du ja durch Deine Mutter schon vorbelastet bist.

    Keine Kinder?!!!Das ist neu....warum, wieso? Auch, wenn Du medikamentös richtig eingestellt bist? Wie lange nimmst du die Medikamente shcon? Hast du sie eingeschlichen oder direkt die volle Dosis?
    Das mit der richtigen Einstellung ist bei mir genau das Problem, deshalb ist bei mir die Wahrscheinlichkeit keine Kinder zu bekommen eben so hoch. Natürlich kann es klappen (I hope so)! Der Körper misst den Schilddrüsenhormonspiegel im Blut am Tag weit über 350 mal . Deshalb ist eine Blutentnahme also nur eine Momentaufnahme! Die richtige Hormondosis zu finden ist also gar nicht so einfach...

    Ach mensch, tut mir echt leid. Ich weiß wie frustrierend das ist. ich werd jetzt auch die Pille absetzen und da kann sich das mit meiner Schilddrüse auch schnell wieder verschlimmern.
    Leidest du auch unter Gewichtszunahme?
    Ich leide an der atrophen Form, die zwar auch eine Art Unterfunktion ist, aber mit dem Gewicht habe ich zum Glück auch nach dem Absetzen der Pille keine Probleme

    Zitat Zitat von VerenaFou Beitrag anzeigen
    Hallo Terry-Zwerg, ich habe auch eine Hashi aber lebe - wie die meisten - relativ problemlos damit (es gibt uebrigens im Forum einige "hashis", aber fuers gesundheitsforum bist du noch nicht freigeschaltet). Aber Du scheinst ja schlimme symptome zu haben, daher draengt sich auch mir die frage auf, ob du wirklich richtig eingestellt bist? Du warst sicher schon mal beim Endokrinologen, aber eine zweite oder dritte meinung wuerde ich mir in Deinem fall unbedingt einholen!
    Man ist uebrigens nicht unbedingt unfruchtbar wegen einer hashi, bei einigen dauert es nur einfach laenger als bei gesunden bis sie schwanger werden koennen, woher hast Du denn die Info?
    Ich habe leider noch keinen gute Endokrinologen bei mir im Umkreis gefunden. Wenn jemand einen weiß, ich komme aus dem Raum Krefeld/Mönchengladbach. Manchmal gibt es kurze Phasen, in denen ichglaube, endlich die richtige Dosierung gefunden zu haben. Leider hält das meist nicht lange. Mit der Wahrscheinlichkeit keine Kinder bekommen zu können, meinte ich nicht die Unfruchtbarkeit im klassischen Sinne. Vielmehr wurde mir prophezeit, dass es ,wie du schon sagtest, entweder recht lange dauern könnte oder vielleicht auch gar nicht klappt, eben weil es so schwer ist mich medikamentell gut einzustellen.
    Habe aber eine sehr gute Frauenärztin, die sich mit der Materie recht gut auskennt, und mein Hausarzt ist auch sehr bemüht, mir neben den konventionellen Therapiemethoden mit Hömöopathie und vielen guten Tipps die
    den Alltag mit Hashimoto so leicht wie möglich zu machen.

    Früher hätte ich nie gedacht, dass an einer Schilddrüsenfehlfunktion so ein Rattenschwanz hängen könnte, aber dieses kleine Ding hat so viel Einfluss auf den Körper, dass es schade ist, dass man so weinig darüber weiß. Es gibt so viele Menschen, die Probleme haben und doch so einfach durch eine kleine Blutuntersuchung herausfinden könnten, woher das alles kommt...

    Naja, wünsche euch einen schönen Abend,
    Theresa

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