Mein Hausarzt hat mich heute ausdrücklich auf die Krebsgefahr bei der Nutzung von chemischen Haarfarben hingewiesen.
Er fragte mich, ob ich meine Haare färbe und meinte, das Krebsrisiko (speziell Lymphome) bei der Haarfärbung mit chemischen Farben sei bisher deutlich unterschätzt worden.
Besonders unter Friseuren seien viele Fälle von Lymphkrebs der Haut bekannt geworden. Diese sollen auf den Kontakt mit Färbe-, Bleich, und Dauerwellmitteln zurück zu führen sein.
Da die chemischen Haarfarben beim Färben immer auch Kontakt mit der Kopfhaut haben, werden die Inhaltstoffe der Farben über die Kopfhaut aufgenommen und gelangen so in den Blutkreislauf.
Mein Hausarzt meinte, falls ich färbe, solle ich an diesem Tag mindestens 2-3 Liter Flüssigkeit (Kräutertee, Wasser) zu mir nehmen, weil der Körper dann wenigstens einen Teil der aufgenommenen Stoffe ausschwemmen könnte.
So deutlich und von "autorisierter Stelle" habe ich den Hinweis jedenfalls noch nicht bekommen.
Ich färbe zwar mit Henna, da ist die Gefahr deutlich geringer bis nicht gegeben, je nach Inhaltstoffe, war aber trotzdem über die Aussage meines Arztes sehr irritiert.
Ich will hier bestimmt keine Panik verbreiten, aber ich denke, die Information ist für die eine oder andere von Euch ganz nützlich, also gebe ich das, was ich gehört habe mal so an Euch weiter.