Das ist richtig. Wenn "Naturhaarbürste" drauf steht, kann es alles mögliche sein. Auf einer Bürste mit Wildsau wird das auch immer so verzeichnet sein, und zwar als "100% Wildschweinborsten", auch nicht als "
mit Wildschweinborsten", letzteres sind Mischungen. Manchmal gibt es auch Bürsten mit Ziegenhaar (weiche Babybürsten) oder Hausschwein, das sollte aber auch etikettiert sein, ist ein Verkaufsargument.
Wildschwein ist jedenfalls schon mal nicht strahelnd hell - es gibt aber aus diesem Grund auch eingefärbt Bürsten.
Ich bin stufenweise hochgekraxelt bis zur CulumnNatura (gegen die ich mich immer sträubte, weil der Preis der Horror ist; vgl auch die günstigere "Kehrbusch-Bürste"). Aber jeder teilschritt hat sich gelohnt, leider.
Von einer (alten) Echtwildsau von Mohr für ein paar Mark über eine etwas hherpreisige, außerdem die Langhaarbürste aus dem Naturbürstenversand (vgl kostkamm, aber etwas günstiger) bis schließlich zur CN, die ich bei Skloin kennenlernte.
Trotzdem habe ich das Bürsten jetzt quasi ganz aufgegeben. Imo macht das nur richtig Sinn, wenn man die Haare nicht wäscht, also auch Sebum zu verteilen hat. Ansonsten sehen sie eben erstmal gut aus, aber es wurde auch schon häufiger angemerkt, dass die mechanische Belastung eben doch ... vorhanden ist, wie auch immer man das auslegen mag.
Ich einner mich da an die frühe Faustregel: Eine Bürste muss sich auch auf der Haut gut anfühlen. Und dafür sind gute Wildsäue ja gerade NICHT ausgelegt (härtere, weit auseinanderstehende Borsten usw zum Durchkämmen).
Also die berühmten hundert Bürstenstriche am Tag - CN liefert dafür auch eine super Anleitung, wie/wo/wie oft genau, kann man sicher auch irgendwo nachlesen - würde ich nur machen, wenn ich nicht laufend shampooniere, sonst wäscht man den Erfolg ja gleich wieder aus
